Chronik
Das war der Juli 2006

Das Finale der Fußball-WM, die Unternehmens- und Gesundheitsreform, die Weltraummission des deutschen Astronauten Thomas Reiter, der Bush-Besuch in Deutschland, der Doping-Skandal um Radprofi Jan Ullrich sowie sie geplanten Anschläge auf Regionalzüge in Deutschland standen im Mittelpunkt.
  • 0

1. Juli 2006

Finnland übernimmt von Österreich die EU-Ratspräsidentschaft.

Der umfangreichste Schuldenerlass der multilateralen Geldgeber tritt in Kraft. Den ärmsten Ländern werden über die nächsten 40 Jahre 37 Milliarden Dollar erlassen.

In der irakischen Hauptstadt Bagdad erreicht die Gewalt zwischen Schiiten und Sunniten mit einem Bombenanschlag auf Zivilisten mit 68 Toten einen neuen Höhepunkt.

2. Juli 2006

Beim Absturz eines Wasserflugzeugs im Hamburger Hafengebiet kommen fünf Menschen ums Leben.

3. Juli 2006

Nach monatelangem Gezerre einigt sich die große Koalition auf Eckpunkte einer Unternehmens- und Gesundheitsreform, unter anderem auf höhere Kassenbeiträge. Dennoch flammt immer wieder Streit auf.

Torsten Frings wird wegen einer Handgreiflichkeit im Anschluss an das WM-Spiel gegen Argentinien von der Fifa für die Halbfinal- Begegnung mit Italien gesperrt.

4. Juli 2006

Als erster Deutscher fliegt der Astronaut Thomas Reiter mit der US-Raumfähre "Discovery" zur Internationalen Raumstation ISS.

Die deutsche Nationalmannschaft verliert in Dortmund den Fußball-Klassiker gegen Italien mit 0:2 nach Verlängerung. Damit scheitert sie zum vierten Mal nach 1934, 1958 und 1970 im Halbfinale einer WM.

5. Juli 2006

Die Bundesregierung verabschiedet die Haushaltspläne für 2007. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) sieht für 2007 eine Neuverschuldung von 22 Milliarden bei geplanten Investitionen von 23,5 Milliarden vor.

Seite 1:

Das war der Juli 2006

Seite 2:

Seite 3:

Seite 4:

Kommentare zu " Chronik: Das war der Juli 2006"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%