Chronik
Das war der Juni 2006

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, die Airbus-Krise, das Ende des Ärztestreiks, die Fusion von Arcelor und Mittal, die verabschiedeten Steueränderungen sowie der Dopingskandal zum Start der Tour de France standen im Mittelpunkt.
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1. Juni 2006

Das Parlament erhöht den Druck auf Langzeitarbeitslose: Künftig müssen Empfänger von Arbeitslosengeld II mit einer Streichung von Leistungen rechnen, wenn sie Job- oder Schulungsangebote mehrmals im Jahr ausschlagen.

Die Bundeswehr übernimmt das Kommando über die internationale Schutztruppe ISAF in Nordafghanistan.

Der New Yorker Börsenbetreiber NYSE und die europäische Vierländerbörse Euronext fusionieren zur größten Börse der Welt.

Der BND gerät wegen einer Informationspanne bei der Verschleppung El Masris massiv unter Druck.

Der Bundestag stimmt der Beteiligung von 780 Bundeswehrsoldaten an der 2000 Mann-starken Kongo-Mission der EU zu.

Wegen achtfachen Totschlags wird eine Mutter aus Brieskow- Finkenherd zu 15 Jahren Haft verurteilt. Sie soll acht Babys heimlich geboren und getötet haben.

2. Juni 2006

Die Linkspartei und die WASG stellen ihr Manifest für eine geplante gemeinsame Partei vor. Die neue Partei will unter anderem Schlüsselbereiche der Wirtschaft verstaatlichen.

3. Juni 2006

Montenegro erklärt seine Unabhängigkeit und Trennung vom Staatenbund mit Serbien. Das Parlament in Podogorica verabschiedet eine entsprechende Deklaration.

Bei der Parlamentswahl in Tschechien siegt die konservative Demokratische Bürgerpartei über die regierenden Sozialdemokraten.

5. Juni 2006

Nach wochenlangen Kämpfen erklärt die "Miliz der Islamischen Gerichte" die Einnahme der somalischen Hauptstadt Mogadischu.

6. Juni 2006

Rheinenergie Köln wird zum ersten Mal deutscher Basketball-Meister. In der "Best of Five"-Endrunde gegen ALBA Berlin gelingt bereits im vierten Spiel der dritte Sieg.

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