Chronik
Das war der November 2006

Die Unternehmenssteuerreform, die Pannen im deutschen Stromnetz, der Steuerzuschuss für die gesetzlichen Krankenkassen, der Führungswechsel bei VW, das Ende des Ladenschlussgesetzes, der neue James-Bond-Film, der Amoklauf von Emsdetten sowie der Fall des russischen Ex-Agenten Alexander Litwinenko standen im Mittelpunkt.
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01. November 2006

Israels Armee geht im Rahmen ihrer Gaza-Offensive verstärkt gegen militante Gruppen vor, die Israel mit Raketen beschießen. 60 Palästinenser werden getötet.

02. November 2006

Ein Gemälde des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock erzielt auf dem Kunstmarkt den Rekordpreis von 140 Millionen Dollar (109,6 Millionen Euro).

Zerbröselnde Geldscheine geben Polizei und Bundesbank Rätsel auf: Seit Juni sind rund 1500 Euro-Noten im Gebrauch auseinander gefallen. Auslöser sind nach Angaben der Bundesbank Säuren.

Union und SPD verständigen sich auf eine Reform der Unternehmenssteuern. Danach soll die Gesamtsteuerlast von Kapitalgesellschaften ab 2008 auf knapp unter 30 Prozent sinken.

03. November 2006

Experten schätzen, dass die Steuereinnahmen des deutschen Staates 2006 und 2007 so stark wie seit 1990 nicht mehr steigen. Demnach fließen 39,5 Milliarden Euro zusätzlich in die Staatskasse.

Der Softwarekonzern Microsoft akzeptiert die Marktmacht des freien Computer-Betriebssystems Linux und kündigt eine Vereinbarung mit Novell an, einem der größten Linux-Anbieter.

04. November 2006

Im Übernahmekampf um Endesa lenkt die Regierung in Madrid ein und hebt einige Auflagen für den Eon-Konzern auf.

Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) plädiert für eine Lockerung des Kündigungsschutzes, in der Koalition bahnt sich eine Neuauflage des Streits an. Die Reform liegt weiter auf Eis.

Nach einer Panne im deutschen Stromnetz gehen in Millionen Haushalten in Westeuropa die Lichter aus. Die deutschen Energiekonzerne geraten schwer unter Kritik. Der Netzbetreiber Eon teilt schließlich mit, der Stromausfall sei vor allem auf menschliche Fehleinschätzungen zurückzuführen.

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