Chronologie
Papst trat im Februar kaum noch in der Öffentlichkeit auf

Erst vor zwei Wochen wurde Papst Johannes Paul II. aus dem Krankenhaus entlassen. Seitdem war der 84-Jährige zu schwach, seine öffentlichen Termine wie gewohnt wahrzunehmen.

10. Februar: Der Papst verlässt die Gemelli-Klinik und kehrt in den Vatikan zurück. Er grüßt vom Auto aus die Menge. Johannes Paul II. war am 1. Februar mit akuter Kehlkopfentzündung und schwerer Atemnot eingeliefert worden.

11. Februar: Der Papst ruft die Gläubigen auf, für seine „Mission als Oberhirte des Christenvolkes“ zu beten. Die Botschaft verliest Kardinal Camillo Ruini.

13. Februar: Johannes Paul II. segnet erstmals wieder die Gläubigen auf dem Petersplatz. Er kann aber lediglich die kurze Segensformel selbst sprechen, das traditionelle Mittagsgebet muss ein Helfer vortragen. Die Aussprache des Kirchenführers wird als Folge der Parkinson-Krankheit immer undeutlicher.

20. Februar: Der Papst spricht erstmals wieder das Angelusgebet. Seine Aussprache ist undeutlich.

22. Februar: Der Papst gibt wieder Audienzen und empfängt den kroatischen Ministerpräsidenten Ivo Sanader. Das Treffen dauert zehn Minuten.

23. Februar: Der Papst spricht per Videoübertragung zu den Gläubigen der Generalaudienz. Er wirkt geschwächt und hält von seinem Arbeitszimmer im Vatikan aus die kurze Ansprache. Zunächst wollte er sich vom Fenster seiner Wohnung aus zeigen.

24. Februar: Zwei Wochen nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus muss Johannes Paul II. wieder mit Grippe und Atemproblemen in die Gemelli-Klinik. Erstmals in mehr als 26 Jahren Amtszeit versäumt er eine Konsistoriumssitzung, bei der es um neue Heiligsprechungen gehen sollte.

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