Cindy Sheehan
„Peace Mom“ stört wieder Bushs Urlaub

Die als „Peace Mom“ bekannt gewordene Cindy Sheehan hat ihre Proteste vor der Ranch von US-Präsident George W. Bush in Texas wieder aufgenommen. Jedes Jahr will sie mit ihren Anhängern den Urlaub von Bush stören. Die Friedensaktivistin ist jetzt sogar eine Nachbarin des Präsidenten.

HB CRAWFORD. Wie schon vor einem Jahr marschierten Sheehan und mehr als 50 weitere Irak-Kriegsgegner am Sonntag etwa zwei Kilometer auf das Anwesen in Crawford zu, bis sie an einer Straßensperre zum Anhalten gezwungen wurden.

Sheehan, deren Sohn im Irak getötet wurde, forderte erneut eine Unterredung mit Bush. Dies hat der Präsident bislang stets abgelehnt. Die Friedensaktivisten um Sheehan haben vor kurzem ein zwei Hektar großes Grundstück in Crawford gekauft, etwa elf Kilometer von Bushs Ranch entfernt.

Von dort aus wollen sie ihre Protestaktionen ausweiten. Im vergangenen Sommer harrte Sheehan 26 Tage lang vor dem Anwesen des Präsidenten aus, insgesamt 12 000 weitere Demonstranten leisteten ihr im Laufe dieser vier Wochen Gesellschaft. Die Aktivisten vereinbarten damals, jedes Jahr während des Urlaubsaufenthalts von Bush in Crawford Mahnwachen gegen den Irak-Krieg zu veranstalten.

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