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„Costa Concordia“: Deutsches Opfer aus Schiffswrack geborgen

Mindestens zwölf Passagiere der „Costa Condordia“ sind bei dem Unglück ums Leben gekommen. Nun haben Ermittler ein deutsches Opfer identifiziert. Noch immer werden zahlreiche Menschen vermisst.

Viele Menschen werden noch vermisst. Quelle: AFP
Viele Menschen werden noch vermisst. Quelle: AFP

GiglioNach dem Kreuzfahrt-Unglück in Italien ist der Polizei zufolge ein deutsches Opfer identifiziert worden. Von acht bisher identifizierten Leichen stamme eine aus Deutschland, sagte ein Carabinieri-Hauptmann am Sonntag auf der Insel Giglio. Seit dort am Freitag vor einer Woche das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ kenterte, sind zwölf Leichen geborgen worden.

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Insgesamt werden noch mehr als 20 Menschen vermisst. Unter ihnen sind nach jüngsten Angaben zwölf Deutsche. Die Vermissten sind nach Ansicht von Krisenstabschef Francesco Gabrielli „wahrscheinlich“ noch an Bord. Daher werde die Suche fortgesetzt.

Gezielte Sprengungen sollten den Tauchern neue Zugänge zu dem Deck schaffen. Mindestens zwei Explosionen waren am Morgen im Hafen von Giglio zu hören, an dessen Küste das gekenterte, 290 Meter lange Schiff seit mehr als einer Woche auf felsigem Grund liegt. Die Frauenleiche wurde nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa gegen 13.30 Uhr entdeckt und an Land gebracht.

Schiffs-Unglück in Italien Handyfotos dokumentieren Rettungschaos

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Zugleich rückt die drohende Umweltkatastrophe in den Fokus der Entscheidungen. Bis Sonntagabend soll nach Darstellung Gabriellis entschieden werden, wie die mehr als zwei Millionen Liter Treibstoff - vor allem Schweröl - abgepumpt werden können. Bis dahin dürfe die niederländische Spezialfirma Smit mit diesen Arbeiten nicht beginnen, sagte Gabrielli. Er wolle „den größtmöglichen Einsatz“ bringen, um den Inselbewohnern eine Umwelt-Tragödie zu ersparen.

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