Weiteres deutsches Todesopfer identifiziert

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Schadenersatzangebot der Betreiber „eine Beleidigung“

Die Überlebenden des Unglücks sollen entschädigt werden. Die Reederei Costa Crociere einigte sich mit Vertretern der Urlauber darauf, dass jeder Passagier 11.000 Euro Schadenersatz plus 3000 Euro für die Reisekosten erhalten soll. Wie die italienische Verbraucherschutzorganisation Adoc mitteilte, gilt dies für rund 3000 der 3200 Passagiere aus 60 Ländern.

Die Hinterbliebenen der Opfer und die Verletzten sollen demnach gesondert entschädigt werden. „Wir schätzen, dass rund 85 Prozent (der Passagiere) der Einigung zustimmen“, teilte Adoc mit.

„Das Angebot von Carnival ist eine Beleidigung. Wir raten all unseren Klienten, es abzulehnen“, sagte Marc Bern von der New Yorker Anwaltskanzlei Napoli, Bern, Ripka Shkolnic LLC, dem Handelsblatt. Er ist einer der Anwälte, der die sechs klagenden Passagiere vertritt.

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Seit dem Unglück wurden 16 Tote geborgen, 16 Insassen werden noch immer vermisst. Unter den identifizierten Toten sind vier Deutsche. An Bord des Wracks befinden sich noch 2400 Tonnen Treibstoff, die das Meeresschutzgebiet rund um die Toskana-Insel zu verschmutzen drohen.

Die Abpumparbeiten am Wrack sollen am Samstag oder am Sonntag beginnen.

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