Costa Concordia
Vorletztes Opfer des Unglücks identifiziert

Kriminaltechniker haben jetzt die Identität der vorletzten Vermissten von Bord der Costa Concordia eindeutig geklärt – anhand von im Wrack geborgenen Leichenteilen. Ein indischer Kellner wird immer noch vermisst.
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Rom/GiglioDie vorletzte Vermisste von Bord der „Costa Concordia“ ist eindeutig identifiziert. Im Wrack geborgene Leichenteile wurden der italienischen Passagierin Maria Grazia Trecarichi zugeordnet. Das haben DNA-Vergleiche und Untersuchungen der Kriminaltechniker ergeben, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag berichtete.

Die Wissenschaftler der Polizei hätten ihre Ergebnisse dem zuständigen Gericht in Grosseto mitgeteilt.

Taucher hatten die Leichenteile vor zweieinhalb Wochen im Innern des Wracks in Höhe der Brücke drei entdeckt. Vermisst und als tot gilt jetzt noch ein indischer Kellner des Kreuzfahrtschiffes.

Die „Costa Concordia“ war im Januar 2012 vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und gekentert. 32 der mehr als 4200 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben. Nach dem Aufrichten des Schiffes hatten Experten mit der inzwischen abgeschlossenen Suche nach den letzten Opfern begonnen und dabei auch andere Leichenteile gefunden, die offenbar noch nicht schlüssig identifiziert sind.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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