Countdown für Rekord-Lottogewinn
Polen, Dänen und Franzosen greifen nach dem Jackpot

Alle wollen ihn haben, den mit unglaublichen 43 Mill. Euro dicksten deutschen Lotto-Jackpot aller Zeiten. Rund 100 Mill. Euro werden die Bundesbürger nach Schätzungen des Deutschen Lottoblocks auch bei der Ziehung am Mittwochabend wieder einsetzen, um den riesigen „Topf“ endlich zu leeren.

HB STUTTGART. „Es werden sicher noch mal 20 Prozent mehr Spielscheine abgegeben als am vergangenen Mittwoch“, sagte Lotto-Sprecher Klaus Sattler am Dienstag in Stuttgart. Infiziert vom Lotto-Fieber sind inzwischen auch Dänen, Polen, Niederländer, Belgier, Österreicher und Franzosen, die in Scharen ihr Glück in Deutschland versuchen.

Von „massig“ Spielern aus Polen berichtete am Dienstag eine Annahmestelle in Schwedt (Brandenburg). Die Schlange ziehe sich schon mal 25 Meter aus dem Laden heraus. Das polnische Fernsehen berichtete aus einem Lotto-Laden in Frankfurt an der Oder. In Flensburg rechnen die Annahmestellen für Mittwoch mit einem enormen Ansturm dänischer Glücksjäger. Dank der Spieler aus dem Nachbarland habe sich der Umsatz zuletzt mehr als verdoppelt, sagte Michael Rohloff von Wolsdorff Tobacco in Flensburg. Viele Dänen spielten das erste Mal in Deutschland und bräuchten etwas Nachhilfe.

Der prall gefüllte Lotto-Jackpot lockt auch Tipper aus den Grenzgebieten in den Niederlanden und in Belgien zum Mitspielen nach Deutschland. „Es kommen Leute über die Grenze nach Nordrhein- Westfalen und spielen mit“, sagte Elmar Bamfaste, Sprecher von WestLotto, am Dienstag in Münster. Allerdings sei die Zahl der Teilnehmer aus den Nachbarländern nicht bekannt. „Wir identifizieren die Spieler nicht“, sagte er. Die Medien in Belgien und den Niederlanden hätten über den mit 43 Mill. Euro gefüllten größten Jackpot in der deutschen Lottogeschichte berichtet, daher seien die Menschen informiert.

„30 Prozent der Kunden sind Österreicher“, sagte Peter Stefani in einer Annahmestelle im bayerischen Passau. Die Zahl der Spieler aus dem nahen Oberösterreich habe sich zuletzt verdoppelt. Nicht so spielfreudig zeigten sich dagegen die Tschechen. Ein „großer Run“ aus dem Nachbarland auf den Jackpot sei nicht zu spüren, hieß es im ostbayerischen Furth am Wald. Anders die Franzosen: Von rund 20 Prozent mehr Kunden aus dem Elsass berichteten am Dienstag mehrere Annahmestellen im Badischen.

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