Dach der Welt
Tibets Gletscher schmelzen jährlich um sieben Prozent

Die Gletscher in Tibet gehen jährlich um sieben Prozent zurück. Seit den 80er Jahren ist die Durchschnittstemperatur in auf dem „Dach der Welt“ um 0,9 Grad gestiegen.

HB PEKING. Die Gletscher im Hochland von Tibet, dem so genannten Dach der Welt, gehen wegen der Klimaerwärmung um jährlich sieben Prozent zurück. Dies berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag unter Berufung auf Daten der 681 Wetterstationen des Landes über vier Jahrzehnte. Die Durchschnittstemperaturen in Tibet seien seit den 80er Jahren um 0,9 Grad gestiegen, zitierte Xinhua einen Sprecher der nationalen Meteorologiebehörde. Der Rückgang der Gletscher werde zu Dürren, weiterer Wüstenbildung und mehr Sandstürmen führen, erklärte der Wissenschaftler Dong Guangrong von der chinesischen Akademie der Wissenschaften.

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