Dämme bleiben stabil
New Orleans hält heftigem Tropensturm stand

Der Tropensturm „Lee“ hat in der US-Stadt New Orleans weniger Schäden angerichtet als befürchtet. Die Dämme der Stadt konnten am Sonntag den Fluten Widerstand leisten.
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New OrleansSechs Jahre nach dem verheerenden Hurrikan „Katrina“ ist New Orleans bei dem Tropensturm „Lee“ glimpflich davongekommen. Die Dämme der zu einem großen Teil unter dem Meeresspiegel liegenden Stadt im Süden der USA hielten am Sonntag den Wassermassen stand. Trotz starker Regenfälle von etwa 33 Zentimetern wurden aus New Orleans nur vereinzelte Überschwemmungen in einigen Straßen gemeldet. Das massive Pumpensystem der Stadt leitete das Wasser in den See Pontchartrain um. Zudem waren die Winde von „Lee“ schwächer als die von „Katrina“ und trieben daher auch keine entsprechenden Wassermassen in die Stadt.

„Katrina“ überflutete 2005 etwa 80 Prozent der Stadt. Damals kamen 1500 Menschen ums Leben. Der Schaden belief sich auf mehr als 80 Milliarden Dollar.

„Lee“ schwächte sich am Montag zu einem tropischen Tiefdruckgebiet ab und zog langsam aufs Land in den Nordosten der USA. Das Hurrikan-Zentrum warnte vor Tornados in Teilen von Lousiana, Mississippi, Alabama, dem Südosten Georgias und Teile Floridas. Im Golf von Mexiko kam mehr als 60 Prozent der Ölförderung und mehr als 44 Prozent der Gasförderung zum Erliegen. Die Produktion sollte aber zügig wieder aufgenommen werden können, sobald der Sturm abgezogen ist. Einige Betreiber wie Shell, Exxon oder Anadarko haben ihre Mitarbeiter bereits wieder auf die Bohrinsel zurückgebracht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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