Dammbruch
Elbe steigt stündlich

In den sächsischen Hochwassergebieten steigt die Elbe derzeit stündlich um einen Zentimeter. Am Dienstag soll der Höchststand erreicht werden. In Niederösterreich mussten wegen einem Dammbruch zahlreiche Häuser im Bezirk Gänserndorf evakuiert werden.

HB DRESDEN/ WIEN. Am Montagmorgen wurden in Dresden 7,38 Meter gemessen, teilte die Stadt mit. In Pirna lag der Pegelstand am frühen Morgen bei 7,86 Meter. In Schöna werden 8,73 Meter gemessen. Die Rekordwerte der Jahrhunderflut von 2002 werden aber voraussichtlich nicht erreicht.

„Die Dämme halten gegen die Wassermassen, wir haben sie die ganze Nacht auf Schwachstellen überprüft“, sagte der Sprecher der Stadt Dresden, Sven Kindler. Mehrere hundert Menschen mussten entlang der Elbe bislang ihre Häuser verlassen. Für mehrere Orte gilt Katastrophenalarm. Deiche werden mit Sandsäcken gesichert.

In Niederösterreich wurde nach einem Dammbruch an der March am Montagmorgen der Ort Dürnkrut im Bezirk Gänserndorf überflutet. Zahlreiche Häuser der 2100-Seelen-Gemeinde mussten evakuiert werden. Der Damm war auf einer Länge von 100 Metern gebrochen. Besonders betroffen von der Flut ist auch Tschechien. Dort kamen bislang sieben Menschen ums Leben. Für mehrere Regionen rief die Regierung in Prag am Sonntagabend den Notstand aus.

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