Dan Brown
Sakrileg-Autor lehnt Gespräche mit dem Vatikan ab

Bestseller-Autor Dan Brown wird zu den Vorwürfen der katholischen Kirche gegen sein Buch „Sakrileg“ keine Stellung nehmen. Die Vertreter des Vatikans kritisieren, dass er in seinem Roman abstruse Thesen über eine Liebesbeziehung von Jesus und Maria Magdalena aufstellt.

HB NEW YORK. Zudem werfen sie ihm vor, die katholische Organisation Opus Dei zu verunglimpfen. Bei einem Auftritt inPortsmouth in seinem amerikanischen Heimatstaat New Hampshire sagte Brown nach US-Medienberichten vom Montag: „Das sollen die Bibelforscher und Historiker mal schön unter sich austragen.“ Ein britischer Priester habe ihm gesagt: „Das Christentum hat Galilei und Darwin überlebt, es wird ganz bestimmt auch Dan Brown überleben.“ In der weiteren Diskussion vermied er eine klare Stellungnahme zum Glauben, kritisierte allerdings, dass Frauen in der katholischen Kirche keine Priester werden können. Außerdem berichtete der als öffentlichkeitsscheu geltende Autor, sein Verleger halte ihm vor, dass man ihn schon verklagen müsse, um ihn in die Öffentlichkeit zu locken. Brown, der sich vor einem Londoner und einem New Yorker Gericht unlängst erfolgreich gegen Plagiatsvorwürfe gewehrt hatte, spottete: „Wenn mich irgendjemand aus dem Publikum verklagen möchte, da hinten liegen Formulare aus. Nehmen Sie sich beim Rausgehen einfach eins mit.“

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%