Deichbruch
Tropensturm bedroht chinesische Chemiefabrik

Der Tropensturm „Muifa“ hat im Nordosten Chinas riesige Wellen aufgespült und den Schutzdeich einer Chemiefabrik brechen lassen. Soldaten und Arbeiter ringen um den Schutz des Werks.
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PekingMit Baggern versuchten Soldaten und Arbeiter nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Montag, die Fabrik Fujiahua in der Hafenstadt Dalian vor den Wassermassen zu schützen. Die Bewohner nahe der Anlage, die trotz des nahenden Sturms in der Stadt geblieben waren, wurden nach dem Deichbruch in Sicherheit gebracht. 

Die hohen Wellen waren die ersten Vorboten des Tropensturms „Muifa“, der am Montag im Tagesverlauf in der nordostchinesischen Provinz Liaoning auf Land treffen sollte. „Muifa“ wurde inzwischen zwar vom Taifun zu einem Tropensturm herabgestuft. Das Unwetter könne aber dennoch umfangreiche Schäden verursachen, warnte die chinesische Wetterbehörde. Entlang der Ostküste der Volksrepublik waren seit Freitag unzählige Menschen in Sicherheit gebracht worden.

„Muifa“ war am Sonntag an der chinesischen Ostküste entlang gezogen und hatte dabei Stromleitungen und Plakatwände in Shanghai niedergerissen. Mehr als 600.000 Menschen wurden aus der Metropole sowie drei Küstenprovinzen evakuiert. Hunderte Flüge wurden gestrichen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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