Demonstration
Hamburger Wutbürger gegen hohe Mieten

In Hamburg ist ein Kampf um die Innenstadt entbrannt, der inzwischen Tausende vor Wut auf die Straße treibt. Das knappe Gut heißt Wohnraum, die Angst vor einer Übernahme durch solvente Immobilieninvestoren nimmt zu.
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HamburgIn Hamburg haben am Samstag mehr als 4000 Menschen gegen hohe Mieten und Wohnungsmangel demonstriert. Die Polizei zählte bis zu 4400 Demonstranten, darunter auch rund 550 aus dem linksautonomen Spektrum. Der Zug stand unter dem Motto „Mietenwahnsinn stoppen“, begleitet wurde er von 1500 Polizisten.

Die Demonstranten forderten unter anderem eine Mietenobergrenze, die weit unter der jetzigen Durchschnittsmiete liegt, sowie eine Vergesellschaftung von Wohnraum. Die Mieten stiegen stadtweit auf unerträgliche Höhen, beklagten sich die Demonstranten.

Am Rande der Demonstration kam es nach Polizeiangaben vereinzelt zu Ausschreitungen. So wurde ein Gebäude, in dem sich ein SPD-Parteibüro befindet, mit farbgefüllten Flaschen beworfen. Bei einem dort abgestellten Auto wurde zudem die Heckscheibe eingeschlagen. Nicht weit weg wurde außerdem ein Auto zerkratzt. Vereinzelt wurden Beamte nach Polizeiangaben auch mit Flaschen beworfen und mit Holzlatten angegriffen, die Einsatzkräfte setzten daraufhin Pfefferspray ein.

Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau (SPD) hatte im Vorfeld der Demonstration Verständnis für die Proteste gezeigt. „Den Unmut kann ich verstehen. Deswegen haben wir das Thema auch sofort angepackt, nachdem die Vorgängersenate es jahrelang ignoriert haben“, sagte die Senatorin der Deutschen Presse-Agentur. Nach Angaben der Hypo-Vereinsbank steigen die Mieten in kaum einer deutschen Stadt so sehr wie in Hamburg.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Demonstration: Hamburger Wutbürger gegen hohe Mieten"

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  • Die Politiker zeigen Verständnis für alles. Ich schäme mich für diese Lügen und Heuchelei der Politiker - Elite. Sie machen Schulden und treiben die Preise in unbezahlte Höhen.
    Nicht zu vergesen die Mietnebenkosten.
    Die Elite hat Verständnis für die Occupy Bewegung, sie hat Verständnis für dieses und jenes.
    Oh, ich huldige euch, ihr verständnisvollen Politiker.

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