Der Klimaerwärmung auf der Spur
Arved Fuchs sucht Abenteuer in der Arktis

Der Abenteurer Arved Fuchs (53) bricht in der kommenden Woche mit seinem Haikutter „Dagmar Aaen“ und einer achtköpfigen Crew nach Ostgrönland auf. Eine ähnliche Tour vor 100 Jahren endete mit dem Tod des Expeditionsleiter Ludvik Mylius-Erichsen und zwei weiteren Toten.

HB HAMBURG. Nur wenige Wochen nach der Hundeschlitten-Tour entlang der Küste von Ellesmere Island im Westen von Grönland plant der Abenteurer aus Bad Bramstedter (Schleswig-Holstein) seine zweite Expedition in diesem Jahr, wie sein Büro am Mittwoch mitteilte. Von Flensburg aus wird die Mannschaft über Island an die nur selten besuchte Küste Grönlands segeln, um sich dort im größten Nationalpark der Welt auf die Spuren der historischen „Danmark-Expedition“ zu begeben.

Neben dem geschichtlichen Aspekt der Tour spiele die Klimaerwärmung erneut eine entscheidende Rolle. „Auf der benachbarten Insel Spitzbergen wurden seit dem vergangenen Dezember kaum vorstellbare Temperaturschwankungen gemessen, die die vergletscherten Inseln zum Hot Spot der Klimaproblematik werden ließen“, hieß es. Auf der neuen Expedition wolle Fuchs Vergleiche zwischen Spitzbergen und der Ostküste Grönlands anstellen. Die Tour seines Vorgängers Ludvik Mylius-Erichsen endete vor 100 Jahren tragisch: Der Expeditionsleiter der „Danmark“ starb während der Reise wie zwei weitere Teammitglieder. Seine Leiche blieb verschollen.

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