Der Popstar soll sich wegen des Verdachts des Kindesmissbrauchs selber stellen
Jackson soll sich der Polizei stellen

Die Polizei in Kalifornien erwartet von Popstar Michael Jackson, dass er sich am Donnerstag den Behörden stellt. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen des Vorwurfs des Kindermissbrauchs vor.

HB SANTA BARBARA. Nachdem Jackson bis zum Einbruch der Dunkelheit am Mittwoch nicht vorstellig geworden sei, erwarte man ihn im Laufe des Donnerstages im Büro des Sheriffs in Santa Barbara oder in Santa Maria, teilten die Behörden mit. Der Nachrichtensenders CNN berichtete am Mittwochabend, dass sich der Sänger zunächst noch in Las Vegas aufhielte, sich aber am Donnerstag den kalifornischen Behörden stellen wolle.

Jackson war in der Casinostadt mit Videoaufnahmen beschäftigt, als die Justizbehörden in Santa Barbara am Mittwoch offiziell einen Haftbefehl wegen Kindesmissbrauchs gegen den 45-jährigen Star erließen. In einer Stellungnahme wies Jackson die Anschuldigungen als „falsch“ und „böswillig“ zurück. Die Staatsanwaltschaft verfügt allerdings nach Angaben von Staatsanwalt Tom Sneddon nicht nur über Beweismaterial, sondern auch über mindestens ein „kooperatives Opfer“, das zu Aussagen vor Gericht bereit sei.

Der Popstar solle wegen Kindesmissbrauchs in mehreren Fällen vor Gericht gebracht werden, sagte Staatsanwalt Sneddon. Bei einer Verurteilung drohe eine Gefängnisstrafe von bis zu acht Jahren für jeden einzelnen Anklagepunkt. Die jüngsten Vorwürfe gegen Jackson wurden durch einen zwölfjährigen Jungen ausgelöst, der nach US-Medienberichten einem Psychotherapeuten von sexuellen Belästigungen Jacksons auf dessen Neverland-Ranch erzählte.

Die Staatsanwaltschaft gab keine Einzelheiten über den Zeugen bekannt. Dem Nachrichtensender Fox News zufolge handelt es sich um einen krebskranken Jungen, dessen Familie von Jackson Geld und Geschenke erhalten haben soll. Weiter hieß es unter Berufung auf Quellen, Jackson habe dem Jungen Wein und Schlafmittel gegeben und ihn dann belästigt.

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