Der Reiz der Drachen-Klasse
Kieler Woche als Trainingslager für Profis

Achim Griese, Robert Stark, Marc Pickel, Michael Illbruck - geballte Segler-Prominenz tummelt sich derzeit in der nicht-olympischen Drachen-Klasse. Ehemalige und aktuelle Profis suchen verstärkt die Herausforderung in dem Dreimann-Kielboot.

HB KIEL. "Der Reiz ist, dass die Klasse Sport auf höchstem Niveau bietet - sowohl in Bezug auf das Material als auch die Segler", sagt der ehemalige Weltklasse-Starbooter Stark.

Ähnlich sieht es Michael Illbruck, der sich mit Pickel und Ingo Borkowski zwei ehemalige Olympia-Teilnehmer ins Boot geholt hat. Den Unternehmer, dessen Yacht "Illbruck" im vergangenen Jahr das Volvo Ocean Race gewann, reizt der Charakter des Rennens: "Wir schauen gar nicht so sehr auf die Resultate. Es macht einfach Spaß, sich in einer so stark besetzten Klasse zu messen."

Für Pickel und Borkowski geht es zusätzlich um die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in drei Jahren. "Wir unterstützen ihre Starboot-Kampagne für Peking. So können sie ihr Training und ihre Wettkampfform optimal Richtung 2008 aufbauen", erklärt Illbruck. Gleiches gilt für Marcus Koy, der mit Griese und Stark in einem Boot sitzt.

Bis Peking haben die Teams allerdings auch im Drachen noch Ziele. "Für uns ist die Kieler Woche vor allem Training für die bevorstehende WM", sagt Griese. Ende August treffen sich die besten der Klasse zu den Weltmeisterschaften auf der Lübecker Bucht vor Neustadt in Holstein: "Da werden die Trauben ganz hoch hängen", erwartet Griese: "Da segelt wirklich alles, was Rang und Namen hat."

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