Deutsche Bahn
ICE mit Verdacht auf Schaden gestoppt

Die Deutsche Bahn hat am Freitag einen ICE auf dem Weg von Dresden nach Frankfurt im Bahnhof Eisenach gestoppt. Es bestehe der Verdacht eines Schadens an der Radachse, schreibt die in Erfurt erscheinende "Thüringer Allgemeine" in ihrer Samstagsausgabe.

HB ERFURT. Reisende des ICE 1546 berichteten demnach, dass das Zugpersonal sie aufforderte, wegen eines möglichen Schadens an einer Radachse für die Weiterfahrt in den verbleibenden Teil des Zuges umzusteigen, da der defekte Teil abgekuppelt werde.

Die Bahn bestätigte gegenüber der Zeitung eine "technische Störung" und dass ein Teil des ICE in Eisenach zurückgeblieben sei. Zu Einzelheiten wollte sich eine Sprecherin in Leipzig demnach nicht äußern. Ein Service-Team hätte sich von Leipzig aus auf den Weg gemacht, um den zurück gebliebenen Zug zu untersuchen, hieß es der Zeitung zufolge am Abend.

Am 9. Juli war ein Zug vom Typ ICE-3 im Kölner Hauptbahnhof wegen einer defekten Radsatzwelle entgleist. Daraufhin wurden alle 61 ICE-3 Züge untersucht und keine weiteren Fehler gefunden. Der in Eisenach außer Betrieb gesetzte Zug ist ein ICE-T mit Neigetechnik.

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