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Deutsche Bahn: ICE-Tür springt in voller Fahrt aus Verankerung

Die Bahn sucht weiter nach der Ursache für einen technischen Defekt an einem ICE. Am Freitagabend hatte sich auf der Fahrt zwischen Nürnberg und Ingolstadt eine Tür gelöst. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.

Dieses Archivfoto aus dem Jahr 2010 zeigt die Tür eines ICE auf der Strecke zwischen Montabaur und Limburg. Sechs Reisende waren leicht verletzt worden, als ein ICE-Zug damals während der Fahrt eine Tür verlor. Quelle: dpa
Dieses Archivfoto aus dem Jahr 2010 zeigt die Tür eines ICE auf der Strecke zwischen Montabaur und Limburg. Sechs Reisende waren leicht verletzt worden, als ein ICE-Zug damals während der Fahrt eine Tür verlor. Quelle: dpa

Berlin/NürnbergDie Bahn sucht weiter nach der Ursache für einen technischen Defekt an einem ICE auf der Strecke von Berlin nach Innsbruck. Am Freitagabend hatte sich auf der Fahrt zwischen Nürnberg und Ingolstadt eine Tür gelöst, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Die Tür sei aus der unteren Führungsschiene geglitten und in der oberen verankert geblieben.

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Der ICE war nach Angaben eines Bahn-Sprechers vom Sonntag mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern unterwegs. Als der Defekt bemerkt wurde, habe er zunächst angehalten und sei dann langsam zum nächsten Bahnhof gefahren. Dort seien die Fahrgäste in den vorderen Zugteil gestiegen und weiter gefahren. Der hintere Teil wurde abgekoppelt, verletzt wurde niemand.

Die Bahn hat nach eigenen Angaben das Eisenbahn-Bundesamt als zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Vorsorglich würden bei allen ICE-T und ICE 3-Zügen während der üblichen Wartung auch die Türverriegelungen auf mögliche Fehler untersucht.

Züge Die Flotte der Deutschen Bahn

  • Züge: Die Flotte der Deutschen Bahn
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Im April 2010 hatte es einen Unfall mit einer losen Zugtür gegeben. Bei voller Fahrt verlor ein ICE auf dem Weg von Amsterdam nach Basel eine Tür. Sie schlug auf einen entgegenkommenden Zug ein.

Sechs Menschen wurden leicht verletzt, Ursache war eine lose Stellmutter an der Verriegelung.

  • 15.01.2012, 23:06 UhrAnonymer Benutzer: LeoLoewe

    Die Bahn AG muss wieder mehr für das rollende Material tun, sonst bekommen wir bald Zustände wie in England, wo Zugfahren wirklich kein Vergnügen mehr ist. Sicherheit vor Tempo und im Zweifel doppelte Kontrollen, mehr Personal für die Wartung und Stichproben im laufenden Betrieb -- das wäre alles machbar, Herr Grube!

    Leo Löwe

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