Aus aller Welt
Deutsche in Oman muss lebenslang in Haft

Statt zur erwarteten Todesstrafe ist eine Deutsche in Oman zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie wurde des Mordes an ihrem Vater für schuldig befunden.

HB BERLIN. Eine des Mordes angeklagte Deutsche ist in Oman zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach 25 Jahren soll sie aus dem Sultanat ausgewiesen werden. Beobachter hatten zuvor befürchtet, sie könne die Todesstrafe erhalten.

Die 29-jährige Dana G. aus der Nähe von Chemnitz wurde vom Gericht für schuldig befunden, gemeinsam mit vier anderen Tätern im vergangenen Jahr ihren Vater ermordet zu haben.

Die Verurteilten können innerhalb von 40 Tagen Berufung gegen das Urteil einlegen. Die Physiotherapeutin G. hatte sich vor zwei Jahren bei ihrer Arbeit in einem Kurheim in Sachsen in den Patienten Fawzi A. verliebt. Sie folgte ihm nach Oman und eröffnete in der Hauptstadt Maskat eine eigene Praxis.

Ihr Vater besuchte seine Tochter Ende vergangenen Jahres in Oman und wurde dort aus einem fahrenden Auto heraus erschossen. Als Motiv sahen die Behörden Wut auf den Vater, weil er die Mutter betrogen und sich gegen die Verbindung seiner Tochter zu dem Mann aus Oman gestellt haben soll.

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