Deutscher Extremsportler verfehlt Ziel
Aufgabe nach 13 400 Kilometern

Verfehlter Lauf um die Welt: Nach elf Monaten ist der Extremsportler Robby Clemens am Montag nach Leipzig zurückgekehrt. Mit bislang rund 13 400 gelaufenen Kilometern hat der 46-Jährige sein ursprüngliches Ziel verfehlt. Eigentlich wollte er rund 23 000 Kilometer zu Fuß bewältigen.

HB Leipzig. Der Familienvater war am 3. Januar in Leipzig gestartet und wollte täglich 80 Kilometer schaffen. „Das hätte ich körperlich nie durchgehalten“, räumte er nach seiner Ankunft in Leipzig ein. Nach einer kurzen Pause bei seiner Familie will Clemens weiterlaufen und am 9. November in Berlin durch das Brandenburger Tor laufen.

Während seines Laufs hat Clemens etwa 35 Schuhe zerschlissen. Seine Tour führte ihn durch knapp 30 Länder. Währenddessen wurden Zweifel an der Leistung des gebürtigen Sachsen-Anhalters und Kritik an der Organisation laut. „Der Lauf war auf einer völlig falschen Planung aufgebaut“, räumte Mitveranstalter Rolfeckhard Giermann ein.

Als Gründe nannte er mangelnde Erfahrung und falsche Berechnungen. Auch aus den erhofften Spendengeldern für krebskranke Kinder wurde nichts. „Es hat keinen Euro Spende gegeben“, sagte Giermann. Es sei versäumt worden, sich als Verein einzutragen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%