Deutscher ist neuer Papst
Reaktionen zur Wahl Ratzingers

Auf die Wahl des deutschen Kardinals Joseph Ratzinger zum neuen Papst haben Vertreter von Politik, Gesellschaft und Kirchen mit Glückwünschen und Würdigungen reagiert, aber auch mit Appellen zu Reformen. Hier einige Zitate:

Bundespräsident Horst Köhler: „Dass ein Landsmann Papst geworden ist, erfüllt uns in Deutschland mit besonderer Freude und auch mit ein wenig Stolz. Auf Benedikt XVI. sind große Erwartungen gerichtet. Ich bin überzeugt, dass Papst Benedikt XVI. das große Engagement des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. für die Würde des Menschen und den Frieden in der Welt fortsetzen wird.“

Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Mit Papst Benedikt XVI. wurde ein Papst gewählt, der die Weltkirche wie kaum ein anderer kennt. Er ist ein großer, weltweit geschätzter Theologe. Papst Benedikt XVI. ist damit ein würdiger Nachfolger für den verstorbenen Papst Johannes Paul II.“

Bundesaußenminister Joschka Fischer: „Es ist natürlich Anlass zur Freude und Anlass (...), der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass wir mit ihm in den Fragen Europa, des Friedens und der Menschenrechte ähnlich gut zusammenarbeiten werden, wie wird dies mit seinem verstorbenen Vorgänger getan haben.“

CDU-Chefin ANgela Merkel: „Dass ein Deutscher zum Papst gewählt wurde, ist für uns ein Moment des Stolzes und ein Moment, der uns zutiefst bewegt, und es ist eine Ehre für Deutschland. Ich wünsche Papst Benedikt XVI. Kraft, Gesundheit und Gottes Segen.“

CSU-Chef Edmund Stoiber: „Ich bin überzeugt, dass der neue Papst nicht nur als einer der brillantesten Theologen unserer Zeit, sondern auch als Mensch und Seelsorger die Katholiken in der ganzen Welt ansprechen und zusammenführen wird.“

SPD-Chef Franz Müntefering: „Der Frieden der Welt wird in großem Maße davon abhängen, dass die Weltreligionen in Frieden miteinander leben. Sicher wird es eine der großen Aufgaben des Papstes sein, für diese Aufgabe zu wirken. ... Sicher weiß der Papst Benedikt XVI, dass es auch Aufgabe der Kirche ist, den Menschen Orientierung zu geben.“

Grünen-Chefin Claudia Roth: „Ich wünsche mir ... einen Papst, der den Willen hat, Reformen durchzusetzen und die Kirche zu öffnen. Der Frauen gleichberechtigt anerkennt und homosexuelle Menschen nicht diskriminiert, der sich einsetzt für neue Positionen im Bereich der Empfängnisverhütung und der Aids-Bekämpfung.“

FDP-Chef Guido Westerwelle: „Mit allen Deutschen wünsche ich dem neuen Papst Kraft, Weisheit, und Gesundheit, aber auch das notwendige Maß an gesellschaftlicher Aufgeschlossenheit.“

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