Deutschland
Nach Weihnachten kommt nasskaltes Wetter

Das Wetter bleibt in Deutschland auch nach Weihnachten unbeständig und nasskalt. Vor allem im Norden soll es ungemütlich werden. Mit neuem Schneefall ist laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus Offenbach nur noch in Regionen zu rechnen, die höher als 400 Meter liegen.
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HB OFFENBACH/MADRID. Der Rest muss sich am Sonntag und Anfang der Woche auf Regen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt einstellen. An der Nordseeküste sind Sturmböen möglich.

Nach der DWD-Prognose vom zweiten Weihnachtsfeiertag wird es am Sonntag zunächst weitgehend trocken bleiben. Nur der Norden muss bereits am Vormittag mit Schauern rechnen. Im Tagesverlauf ziehen von Südwesten immer dichtere Wolken auf und bringen schließlich auch im Osten des Landes Regen. Im Westen und Norden soll der Wind im Tagesverlauf deutlich auffrischen, an der Nordseeküste sind sogar Sturmböen möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen null und vier Grad. Deutlich unter den Gefrierpunkt fallen die Temperaturen in der Nacht zum Montag nur noch am Alpenrand.

Auch am Montag bleibt es laut Vorhersage in ganz Deutschland ungemütlich. Vor allem im Norden muss weiter mit Regen gerechnet werden, im Süden und Osten ist Schneefall möglich. Die Temperaturen sollen Anfang der Woche tagsüber zwischen ein und sechs Grad liegen. Auch am Dienstag soll das Wetter unbeständig bleiben, immer wieder ist mit Regen zu rechnen.

Verregnetes Weihnachten in Südspanien

Stürme und heftige Regenfälle haben vielen Urlaubern in Südspanien die Weihnachtsferien verdorben. In der Provinz Cádiz verursachten zwei Tornados erhebliche Schäden. Die Wirbelstürme entwurzelten Bäume, deckten Dächer ab, drückten Fensterscheiben ein und rissen Mauern und Werbetafeln um.

In der Region Andalusien waren nach Angaben der Behörden vom Samstag insgesamt mehr als 30 Autobahnen und Fernstraßen gesperrt, weil die Fahrbahnen überschwemmt waren oder der Regen Erdrutsche ausgelöst hatte. Auch der Bahnverkehr wurde durch das Hochwasser beeinträchtigt. In mehreren Orten waren ganze Straßenzüge überschwemmt. Tiefgaragen, Geschäfte und Wohnungen standen unter Wasser.

Auf den Kanarischen Inseln ließen die Unwetter dagegen nach. Die Flughäfen der Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro, die wegen Regen und Sturms geschlossen worden waren, konnten nach Angaben des staatlichen Rundfunks RNE am Samstag wieder angeflogen werden. Auf La Palma hatten am Vortag etwa 50 Menschen aus ihren Wohnungen in Sicherheit gebracht werden müssen, weil die Häuser von Schlammlawinen bedroht wurden.

Das „sonnige Spanien“ machte zu Weihnachten seinem Ruf keine Ehre. Fast im ganzen Land herrschte an den Feiertagen regnerisches Wetter.

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