Dhaka
Hauseinsturz in Bangladesch fordert mindestens 15 Opfer

Bei Bauarbeiten ist am Samstag in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, ein sechsgeschossiges Gebäude eingestürzt.

HB DHAKA. Bei den meisten Opfern handelt es sich nach Angaben von Behörden und Augenzeugen um Arbeiter, die den 1.800 Quadratmeter großen Komplex um eine weitere Etage aufstocken sollten. In dem Gebäude befanden sich insgesamt rund 100 Menschen, viele davon Mitarbeiter von Büros und Geschäften, die ihren Umzug abwickelten. Das Gebäude sollte zu einem Krankenhaus mit 500 Betten umgebaut werden.

Unter den Dutzenden von Verletzten befanden sich Augenzeugenangaben zufolge auch zahlreiche Passanten. Unter den Trümmern des Gebäudekomplexes wurden auch rund zwei Dutzend angrenzende Wellblechhütten begraben. Es wurde befürchtet, dass etliche Bewohner verschüttet wurden.

Bei einer Massenpanik in einem Industriegebiet bei Chittagong wurden am Samstag rund 100 Menschen verletzt. Zahlreiche Arbeiterinnen und Arbeiter flohen aus ihren Betrieben, als sich in dem Industriegebiet eine Explosion ereignete.

41 Frauen mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden, wie ein Arzt mitteilte. Die Explosion hatte sich nach einem Kurzschluss in einem Transformatorenkasten ereignet, richtete aber keinen Schaden an. Erst am Donnerstag waren bei einem Brand in einer Textilfabrik in Chittagong 54 Menschen ums Leben gekommen.

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