Die Arbeitslosenquote liegt bei 27 Prozent
Der Berliner Bezirk Neukölln

HB BERLIN. Neukölln ist einer der sozial schwächsten Berliner Bezirke mit einem hohen Migrantenanteil. Die Gewalt geladene Stimmung in Teilen dieses Kiezes machte Regisseur Detlev Buck im März mit seinem Spielfilm „Knallhart“ einem breiten Kinopublikum bekannt. Im Film geht es um die kriminelle Energie von Schülern in einem sozialen Brennpunkt, um Gewalttaten, Schutzgelder und Drogendeals. Auch in der Realität sieht es in Neukölln an manchen Tagen sehr düster aus: Im März wurde hier ein Polizist bei einer Routinekontrolle auf offener Straße von einem Drogendealer erschossen.

Anfang April ging der Bezirk durch die Presse, weil ein Hilferuf der Lehrer der Rütli-Hauptschule in einer Zeitung veröffentlicht wurde. Sie beklagten die zunehmende Gewalt unter ihren Schülern, die zu 80 Prozent nicht-deutscher Herkunft sind. Neukölln mit seinen rund 300.000 Einwohnern gilt in Berlin als Problembezirk. Die Arbeitslosenquote liegt im Moment bei 27 Prozent. Viele Haushalte müssen mit einem monatlichen Haushaltsnetto unter 1000 Euro auskommen. Mehr als 66.000  Einwohner in Neukölln haben laut Statistik einen ausländischen Pass, allein mehr als 25 000 stammen aus der Türkei.

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