Aus aller Welt
Die schwersten Erdbeben in Südasien

Ein schweres Erdbeben hat am Samstag Südasien erschüttert und in Teilen Pakistans, Indiens und Afghanistans nach ersten Angaben tausende Todesopfer gefordert. Die Region gilt als seismologisch besonders aktiv, weil dort die indische auf die eurasische Erdplatte stößt. Im Folgenden einige Informationen über einige schwere Beben in Südasien in den vergangenen Jahrzehnten.

- 31. Mai 1935: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 auf der Richterskala - das bislang schlimmste der jüngsten Vergangenheit in der Region - erschüttert Quetta (heute Westpakistan). Bis zu 60.000 Menschen sterben.

- 28. Dezember 1974: Ein Erdbeben der Stärke 6,2 richtet große Zerstörungen in neun Orten im nördlichen Pakistan an. 5300 Menschen kommen ums Leben.

- 20. August 1988: An der Grenze zwischen Indien und Nepal reißt ein Erdbeben der Stärke 6,6 rund 1500 Menschen in den Tod.

- 19. Oktober 1991: Im Norden Indiens sterben etwa 2000 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 7,0.

- 4. Februar 1998: In der nordafghanischen Provinz Tachar wütet ein Erdbeben der Stärke 6,1 auf der Richterskala. 2300 Menschen kommen ums Leben.

- 30. Mai 1998: Ein Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert erneut die nordafghanische Provinz Tachar. Bis zu 4000 Menschen sterben, 50 Dörfer werden zerstört.

- 25. März 2002: Im afghanischen Bezirk Nahrin im Hindukusch sterben mindestens 1000 Menschen bei einer Reihe von Beben, die teils die Stärke 6,1 erreichen.

- 8. Oktober 2005: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala erschüttert Pakistan nordöstlich der Hauptstadt Islamabad. Allein in Pakistan wird mit mehr als 1000 Toten gerechnet.

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