Dominikanische Republik befürchtet durch Sturm Erdrutsche und Überflutungen
Neuer Hurrikan "Jeanne" über der Karibik

Nach „Charley“, „Frances“ und dem derzeit im Süden der USA wütenden „Ivan“ braut sich über der Karibik ein neuer Hurrikan zusammen. Der Tropensturm „Jeanne“ beschleunigte sich auf Windgeschwindigkeiten von knapp 130 Kilometern pro Stunde, womit er offiziell als Hurrikan gilt.

HB MIAMI. Derzeit befindet sich der Hurrikan über der Dominikanischen Republik und Puerto Rico. In Haiti, das wie die Dominikanische Republik auf der Karibikinsel Hispaniola liegt, gaben die Behörden eine Sturmwarnung aus. Das Land ist weitgehend abgeforstet und daher besonders anfällig für Sturmfluten und Erdrutsche.

Auch für den Südosten der Bahamas sowie für einige zu Großbritannien gehörende Inseln wurden Sturmwarnungen ausgegeben. Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA bekannt gab, befand sich das Zentrum des neuen Hurrikans über dem Osten der Dominikanischen Republik.

„Jeanne“ werde in den nächsten 24 Stunden wahrscheinlich einen nordwestlichen Kurs einschlagen. In der Dominikanischen Republik könnte der Sturm durch starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche auslösen.

Der Hurrikan „Ivan“ war am Donnerstagmorgen begleitet von gewaltigen Sturmfluten und Tornados über der US-Küste am Golf von Mexiko hereingebrochen. Auf seinem Weg durch die Karibik in die USA starben mindestens 70 Menschen. Die Sachschäden gehen in die zweistelligen Milliardenhöhen.

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