Double
Wer ist die wahre Helene Fischer?

Wallende Mähne, sportlicher Auftritt und hallenfüllende Konzerte – Helene Fischer ist eine der beliebtesten Sängerinnen Deutschlands. Das macht sie auch für Doubles interessant. Aber wie kopiert man die Schlagerqueen?

BerlinHelene Fischers Fälschung verrät sich ausgerechnet dann, wenn sie singt. Aus „immer wieder“ macht ihr Double Bridie June Davies ein „imma wieda“, wie sie erzählt. Kein Wunder: Die Doppelgängerin der Schlagersängerin kommt aus Australien.

Sie kann ihren Akzent auch nach mehreren Jahren in Berlin nicht ganz ablegen. Ab Ende September ist Davies in einer Show, in der auch Doubles von Marilyn Monroe und Robbie Williams auftreten, in der Hauptstadt zu sehen.

„Ich habe mir viele DVDs angeschaut, um ihren Stil zu üben“, sagt die 34-Jährige. Und: „Deutsch zu singen, ist einfacher als deutsch zu sprechen.“ Helene Fischers größer Hit „Atemlos“ muss natürlich sitzen. Dazu lernte Davies „viel Text“, wie sie erzählt, und stieß auf für sie ganz neue Ausdrücke: „Das Wort „berauscht“ kannte ich vorher nicht“, erzählt die Wahl-Berlinerin. Vom 30. September bis zum 11. Oktober singt sie bei „Stars in Concert“ vom Hotel Estrel.

Mindestens so wichtig wie die Vokabeln sind für Fischer-Fälschungen die Gesten der Schlagerqueen. „Sie ist sehr frei mit ihren Bewegungen“, hat Davies – ebenfalls blond und sportlich – beobachtet. „Die Haare fliegen immer.“ Fischer erkenne man aber nicht nur am Mähne-Schütteln, auch einige Armbewegungen hat ihre Doppelgängerin sich schon abgeschaut. Ganz wichtig: Der „Fingerzeig“, bei dem das Original mit ausgestrecktem Arm auf ihr Publikum zeigt. Und: „Sie redet viel mit ihren Fans.“

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Helene Fischer und ihre vielen Doubles

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