Dramatische Lage
Mindestens 155 Tote bei schwestem Erdbeben in Peru seit 50 Jahren

Die Zahl der Toten beim Erdbeben der Stärke 7,9 in Peru, ist nach oben korrigiert worden: War zunächst von etwa 70 Toten die Rede, sind nach neusten Informationen mindestens 115 Menschen bei dem Beben ums Leben gekommen. Die Versorgungslage der Verletzen spitzt sich zu.

HB LIMA. Die Zahl der Toten bei dem starken Erdbeben in Peru ist am Donnerstag auf mindestens 115 gestiegen. Mehr als 1&nbsp000 weitere wurden verletzt. Diese Zahlen nannte Gesundheitsminister Carlos Vallejos im peruanischen Rundfunk. Das Erdbeben hatte Gebäude einstürzen lassen und Erdrutsche ausgelöst.

Am stärksten betroffen von dem Beben der Stärke 7,9 war die Region in der Umgebung der Städte Ica, Chincha und Cañete an der südlichen Pazifikküste. Der stellvertretende Gesundheitsminister José Calderon bezeichnete die Lage in Ica, wo 650&nbsp000 Menschen leben, als dramatisch. Er rief die Peruaner zum Blutspenden auf. Medienberichten zufolge drängten sich in Ica zahlreiche Menschen in Krankenhäusern und warteten auf Behandlung, obwohl auch die Klinikgebäude bei dem Beben beschädigt wurden.

Die Erdstöße waren laut Medien sowohl an der Küste wie auch in der Regenwald- und der Gebirgsregion Perus zu spüren. In Lima hielten sich die Folgen des Bebens nach ersten Berichten in Grenzen. Es gab allerdings Panik und Chaos. In der Hauptstadt liefen Tausende vor Schreck aus Wohnungen und Bürogebäuden. Die Sachschäden seien gering, hieß es in Medien. Fenster seien zu Bruch gegangen und unzählige Telefonleitungen ausgefallen. Einige Menschen seien wegen der Panik in Krankenhäuser gebracht worden. Zwei Menschen seien Herzinfarkten erlegen.

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