Drei deutsche Städte im Rennen
Welterbe-Ausschuss der Unesco berät in China

Der Welterbe-Ausschuss der Unesco berät im ostchinesischen Suzhou über die Aufnahme in die Liste geschützter Kultur- und Naturstätten. Aus Deutschland bewerben sich mit ihren kulturellen Sehenswürdigkeiten Bremen, Dresden und Bad Muskau. 36 Länder haben in diesem Jahr 41 Vorschläge gemacht.

HB PEKING. Dresden hebt seine Elbfront hervor, Bad Muskau (Sachsen) den Fürst-Pückler-Park, und Bremen bewirbt sich als ganze Stadt. Die 28. Sitzung des Ausschusses der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) mit 500 Teilnehmern dauert bis zum 7. Juli und damit länger als je zuvor.

In einer Grußbotschaft rief Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao zu einem verstärkten Schutz von Kulturstätten auf. Es sei eine historische Verpflichtung und eine wichtige Voraussetzung, um die Fortsetzung der menschlichen Zivilisation zu sichern, zitierte ihn die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. 36 Länder haben in diesem Jahr 41 Vorschläge gemacht. In sieben weiteren Fällen geht es um die Ausweitung bestehender Kultur- und Naturstätten. Auf der Liste stehen derzeit 754 geschützte Stätten in 129 Ländern, darunter 29 in China. Peking hat diesmal auch die traditionellen Häuser in der tibetischen Hauptstadt Lhasa vorgeschlagen.

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