Drei-Schluchten-Damm
Jangtse-Wasserkraftwerk nimmt den Betrieb auf

HB PEKING. Das Wasser des Jangtse-Flusses strömt seit Dienstag in den Drei-Schluchten-Damm, das größte Wasserkraftwerk der Welt. Der Schutzdamm, der das Wasser von den Baustelle an der 185 Meter hohen und 2,3 Kilometer langen Staumauer weggehalten hatte, wurden gesprengt. Der umstrittene Drei-Schluchten-Staudamm, für den 1,3 Million Menschen umgesiedelt wurden, soll auch die schweren Überschwemmungen verhindern, die es fast jedes Jahr am längsten Fluss Asiens gibt.

Der 580 Meter lange und 140 Meter Hohe Behelfsdamm wurde mit 191 Tonnen Dynamit gesprengt. Dabei entstanden nach Angaben der Behörden 190.000 Kubikmeter Betonschutt. Die Fische im Fluss waren zuvor mit Stromstößen, die in den Jangtse geleitet wurden, vertrieben worden. 90 Prozent seien geflohen, erklärte Tan Xichang vom Institut für Biotechnik.

Der Drei-Schluchten-Damm wurde im vergangenen Monat fertig gestellt. Die Energiegewinnung soll erst 2008 beginnen, das Kraftwerk soll dann 22,4 Millionen Kilowatt Strom liefern, was genug wäre um Schanghai mit Elektrizität zu versorgen.

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