Eifersuchtsdrama
US-Hilfssheriff erschießt sechs Menschen

Im US-Bundesstaat Wisconsin hat ein junger Hilfssheriff offenbar aus Eifersucht seine Ex-Freundin und fünf weitere Menschen getötet. Auf seiner anschließenden Flucht wurde der Täter von einem Scharfschützen erschossen.

CRANDON. Der Täter schoss auf einer nächtlichen Party in der Ortschaft Crandon um sich. Fünf Menschen wurden tödlich getroffen, ein weiterer Jugendlicher erlitt lebensgefährliche Verletzungen, wie örtliche Medien am Sonntag unter Berufung auf Polizei und Augenzeugen berichteten.

Die Schießerei ereignete sich den Berichten zufolge gegen 03.00 Uhr in der Früh (Ortszeit) in dem Haus der Ex-Freundin. Die Opfer und der Täter seien nicht älter als 20 Jahre gewesen. Sie würden sich alle aus der High School kennen, berichtete die Zeitung "Milwaukee Journal Sentinel" weiter.

Die Mutter einer 14-Jährigen, die zu den Opfern gehörte, sagte weinend: „Das ist ein Albtraum, hoffentlich weckt mich bald jemand auf.“ In dem Ort wurde der Schulunterricht für Montag abgesagt. „Es gibt vermutlich niemanden in Crandon, der nicht davon betroffen ist“, sagte Richard Peters von der Schulbehörde. Eine Jugendliche, deren Bruder ein Klassenkamerad des Täters war, beschrieb den Amokläufer als „netten, normalen Durchschnittskerl“. „Man würde nie denken, dass er so etwas tun könnte“, sagte sie.

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