Ein Anfang ist gemacht
Kritik an US-Präsident Bush wird lauter

Nach Tagen in Chaos und Anarchie hat der erste Hilfskonvoi das überflutete New Orleans erreicht. Die 50 Lastwagen der Nationalgarde mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten wurden von den Flüchtlingen am Freitag (Ortszeit) jubelnd begrüßt, berichtete der Nachrichtensender CNN am Samstag.

HB WASHINGTON/NEW ORLEANS. Ungeachtet des Besuchs von US-Präsident George W. Bush in der Region reißt die Kritik an dessen Krisenmanagement nach dem Hurrikan „Katrina“ nicht ab. US-Kongressmitglieder beider Parteien kritisierten die Reaktion der Bundesbehörden auf die Katastrophe und kündigten eine Untersuchung der Ursachen an. Die Ermittlungen sollten in der nächsten Woche beginnen, sagten Susan Collins (Republikaner) und Joseph Lieberman am Freitag (Ortszeit) in Washington. Schwarze Kongressabgeordnete warfen der Regierung vor, sie habe zu langsam und unzureichend auf die Katastrophe reagiert.

Angesichts massiver Kritik und wütender Proteste hatte Bush eingeräumt, dass die bisherige Hilfe für New Orleans inakzeptabel gewesen sei. Allerdings habe niemand das Ausmaß der Zerstörung vorausgesehen. Er sagte den verbliebenen 50 000 Obdachlosen in New Orleans zu, dass sie in Kürze mit Bussen und Flugzeugen in Sicherheit gebracht würden. Auch solle die Gewalt in der Stadt so schnell wie möglich beendet werden. Bürgermeister Ray Nagin erklärte nach dem Bush-Besuch, der Präsident meine es ernst mit der Hilfe. Zuvor hatte Nagin seinem Ärger über das Krisenmanagement Luft gemacht und die Regierung aufgefordert, „den Hintern zu bewegen“.

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