Ein-Kind-Politik: Zwillingsboom in China

Ein-Kind-Politik
Zwillingsboom in China

Immer mehr Paare in China umgehen die Ein-Kind-Politik: Mit Hilfe von Fruchtbarkeitsbehandlungen verzeichnet das Land einen Boom bei Zwillingsgeburten. Das größte Krankenhaus in der Stadt Nanjing im Osten des Landes hat im vergangenen Jahr 90 Mehrlingsgeburten verzeichnet.

HB SCHANGHAI. In den Jahren zuvor seien es jeweils nur etwa 20 gewesen. Besonders Paare der städtischen Oberschicht und konservative Kreise auf dem Land wenden sich an die Fruchtbarkeitskliniken, obwohl sie körperlich gesund sind. Sie wollen die Wahrscheinlichkeit steigern, Mehrlinge zu bekommen, wie die Zeitung berichtete. Ende der 70er Jahre hatte die Regierung angeordnet, dass alle Paare nur noch ein Kind bekommen dürfen. Ausnahmen gibt es nur wenige.

Das Gesundheitsministerium untersagte im vergangenen Jahr die Verwendung von Medikamenten zur Steigerung der Fruchtbarkeit bei gesunden Frauen. Allerdings werde das Gesetz so gut wie nicht kontrolliert, berichtete „Renmin Ribao“.

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