Ein Todesopfer
1000 Menschen erkranken in Spanien nach Verzehr von Fertiggerichten

In Spanien haben verseuchte Fertiggerichte ein Menschenleben gefordert. Rund1000 Spanier infizierten sich mit Salmonellen. Erste Fälle waren schon am Freitag Bekannt geworden.

HB MADRID. Ein 90-jähriger Mann starb in der Region Valencia nach dem Verzehr eines Hähnchengerichts, das Salmonellen enthalten hatte. Die Gesundheitsbehörden bestätigten am Mittwoch, dass der Tod des Mannes durch eine Salmonellen-Infektion verursacht worden war.

Insgesamt infizierten sich mittlerweile 1000 Spanier mit den Salmonellen. Die ersten Fälle waren am Freitag bekannt geworden. Die Erkrankten klagen über Magenkrämpfe, Fieber, Übelkeit und Erbrechen. Ausgelöst wurde die Infektion durch verseuchte Fertigmahlzeiten aus der Produktion eines spanischen Großunternehmens. Die Gerichte waren im ganzen Land verkauft worden.

Nach Angaben der Firma sollen sich die Erreger in den Leitungen befunden haben, über die eine Soße auf das vorgekochte Hühnerfleisch gegossen wurde. Die Herstellung in der Fabrik bei Toledo wurde gestoppt, 150 000 der bereits ausgelieferten Gerichte wurden vom Markt genommen.

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