Eine Milliarde Dollar Verlust
„New York war irgendwie nicht mehr New York“

HB NEW YORK. In New York rattern nach drei Tagen Streik wieder die U-Bahnen durch die Tunnelröhren. Und auf den Straßen der Acht-Millionen-Stadt machen die Busse wieder den gelben Taxis Konkurrenz. Nachdem die Gewerkschaft der Bus- und U-Bahn-Beschäftigten ihren Streik am Donnerstag abgeblasen hatte, lief der öffentliche Nahverkehr am Freitag zur morgendlichen Rushhour wieder normal. Der Streik hat die Wirtschaft der Stadt nach Angaben von Bürgermeister Michael Bloomberg mehr als eine Milliarde Dollar gekostet.

Von dem Ausstand waren gut sieben Millionen Berufstätige, Pendler, Studenten und Touristen betroffen. „New York war irgendwie nicht mehr New York“, sagte Rachael Staten (19) der „New York Times“. Millionenstrafen und eine Haftandrohung für die drei Streikführer hatte die Gewerkschaft zuletzt massiv unter Druck gesetzt. Nach einer Abstimmung am dritten Streiktag beschloss die Gewerkschaft schließlich, ihre Mitglieder auch ohne neue Verträge zur Arbeit zurückzuschicken. Eine Einigung in dem Tarifkonflikt um höhere Löhne und Renten wurde bisher noch nicht erzielt.

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