Eine Woche unterwegs : Alltag im Airbus A 380

Eine Woche unterwegs
Alltag im Airbus A 380

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein - was vor allem auf das größte Passagierflugzeug der Welt zutreffen sollte. Doch ist größer auch besser? Handelsblatt Online war eine Woche unterwegs im A380.
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Düsseldorf/BangkokWas macht die wahre Größe eines Flugzeugs aus? Eine Kabinenlänge auf zwei Ebenen von 50 Metern minus einem Zentimeter bei einer Höhe von knapp 25 Metern? Die Flügelspannweite von ganz genau 79,75 Meter? Ein Startgewicht von 560.000 Kilo? 320.000 Liter Tankkapazität?

Das Flachbett in der Business Class, der berühmte lotusblumige Service, ein Mega-Unterhaltungsprogramm, Sterne-Menüs und/oder auf ihre Geschmackstauglichkeit in 10.0000 Meter Höhe getestete Weine an Bord? Oder kommt es in erster Fluglinie doch nur auf das Gefühl der Sicherheit an?

Apropos Sicherheit: Die letzte Eintragung unter „News & Events“ zum Stichwort A 380 bei Emirates ist noch vom Oktober und kündet stolz vom erlaubten Telefonieren mit dem Handy über den Wolken. Die Notlandung einer ihrer A 380 in dieser Woche - die zweite innerhalb weniger Tage – kurz nach dem Start in Sydney bleibt unerwähnt. Wäre wahrscheinlich auch das letzte, was man dort gelesen haben wollte.

Die noch junge Geschichte des derzeit größten Passagierflugzeuges der Welt ist zwar gespickt mit Superlativen, enthält seit seinem Jungfernflug im April 2005 aber auch zahlreiche Zwischenfälle. Die reichen von feinen Haarrissen auf den Tragflügeln bis zu schweren Triebwerksschäden.

Eine A 380 der Lufthansa wäre Ende letzten Jahres bei einem Fehlanflugmanöver beinahe mit einem Aeroflot-Jet zusammen gestoßen. In den Kabinen gab’s immer mal wieder dicke Luft. Deshalb wird jetzt auf bestimmten Strecken ein spezieller Messkoffer mitgeführt.

Ein verspäteter Start einer A 380 der Quantas in diesem Sommer in Richtung LA hat mit Sicherheit nichts mit der Sicherheit zu tun: für zwei First Class-Fluggäste waren keine Pyjamas in passender Größe an Bord. Bei einem kleineren Flieger kaum erwähnenswert. Aber beim Riesen-Jumbo wird derzeit scheinbar jede Mücke zum Elefanten.

Auch deshalb: Die großen Airlines kämpfen mit schwerstem Gerät um  Plätze im Himmel, vor allem auf den lukrativen Routen im noch wachsenden asiatischen Raum. Thai Airways, etwas spät dran als neunte Airline auf der Auslieferungsliste von Airbus, verzichtet erstmal darauf, mit dem Super-Jumbo die so genannte Känguru-Linie Richtung Australien zu bedienen. Es wäre auch eine Art Verfolgungsjagd: denn dort haben bereits die Airlines der Golfregionen, Emirates und Qatar Airways die Nase vorn.

Kommentare zu " Eine Woche unterwegs : Alltag im Airbus A 380"

Alle Kommentare
  • Beer "Beinfreiheit" Bridgestone!

    http://www.merkur-online.de/reise/aktuelles/nachrichten/thrombose-risiko-offenbar-nicht-abhaengig-wahl-flugklasse-2284721.html

    "Im Durchschnitt entwickelt jedes Jahr einer von 1.000 Menschen eine Thrombose. Bei Langstreckenflügen verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit eines Gerinnsels"

  • Hm, der Titel verspricht einen interessanten Artikel, der Bericht haelt's nicht im geringsten. Konfus, unorganisiert und fehlerhaft geschrieben, kein roter Faden und von einer Woche Reiseerfahrung bleibt nur ein fahler Beigeschmack. Schade.

  • Zu meiner Zeit lag daß MUTMASSLICH daran da man KEIN ZIEL für IRANISCH-IRAKISCHE Rebellenrakten abgeben wollte. Damals mußte man wohl noch um die Staaten des Warschauer Paktes herum fliegen {(siehe den Korean Airlines 007 Abschuß) - oder lag das einfach nur daran daß ein Zwischenstop in Indien/New Dehli eingelegt wurde? -} die Seidenstraße entlang.

  • Da gibt es tatsächlich noch Fälle von Lepra!
    (zumidnest war das mitte der 1980er so).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lepra

  • Ich frage mich wieviel Geld Thai Airways dem Handelsblatt für die plumpe Werbung bezahlt hat. Oder gab es nur Freitickets für die Journalisten?

  • Was soll man darauf antworten? Sextouristen,wie lächerlich. Meinen Sie mit den Besagten, male oder female, oder gar Swinger?

  • Also sie tuen mir dermaßen leid. Wo kann ich spenden?

  • Ich fliege regelmäßig nach Kuala Lumpur. Nur weil mir Thai empfohlen wurde bin ich mit denen via Bangkok nach dort und zurück geflogen.
    Ich habe den Eindruck, dass die davon ausgehen, dass alle Männer - ich reise regelmäßig in Begleitung meiner Frau - Sextouristen sind die auf anständigen Service keinen Wert legen. Ich kann Thai nicht empfehlen. Wir fliegen mit Katar.

  • Einspruch. Sie sind höchstwahrscheinlich noch nie mit Thai Airlines geflogen.

  • Halt Frau,da gibt es immer was herum zu zicken.Vor allen Dingen wenn man nicht den Hauch einer Ahnung von Technik hat.
    Naja, kann nicht jede/jeder so gut sein, das er Technik und Organisationsmanagement versteht.

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