Einsendeschluss bereits verstrichen: „Gammelfleisch“ und „Schwampel“ stehen hoch im Kurs

Einsendeschluss bereits verstrichen
„Gammelfleisch“ und „Schwampel“ stehen hoch im Kurs

Bei der Auswahl des Unworts des Jahres 2005 stehen die Fleischskandale und die Bundestagswahl im Blickpunkt.

HB FRANKFURT/M. Unter den 1 891 Zuschriften befanden sich besonders häufig die Wörter „Gammelfleisch“ und „Schwampel-Koalition“, die Beschreibung für ein Regierungsbündnis in den Farben einer „schwarzen Ampel“ aus Union, FDP und Grünen, wie die Universität Frankfurt am Montag mitteilte. Die Entscheidung der Jury wird am 24. Januar bekannt gegeben.

Auch die Begriffe „Ehrenmord“ und „Parasiten“ gehörten der Mitteilung zufolge zu den meist genannten Unwörtern der Einsender. Von „Parasiten“ war laut Berichten in einem Papier des Arbeitsministeriums im Zusammenhang mit Empfängern von Sozialleistungen die Rede; das Ministerium hatte den Vorwurf allerdings zurückgewiesen.

Insgesamt wurden 1 073 verschiedene Vorschläge eingereicht, im Jahr zuvor waren es 1 218 verschiedene Vorschläge in 2.157 Zuschriften. Die Zusendungen stammen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft, Kulturinstitutionen und Medien und seien aus fast allen westeuropäischen Ländern wie auch aus Übersee eingesandt worden, teilte die Universität mit. Der Einsendeschluss ist bereits verstrichen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%