Einsturz des Stadtarchivs
Verstöße gegen Auflagen beim Kölner U-Bahn-Bau

Bei den Baumaßnahmen für die U-Bahn nahe des eingestürzten Kölner Stadtarchivs hat es Verstöße gegen Auflagen der Stadt gegeben. Offenbar wurden deutlich mehr Brunnen angelegt als genehmigt.

HB KÖLN. Beim Bau der U-Bahn in der Nähe des eingestürzten Kölner Stadtarchivs hat es Verstöße gegen Auflagen der Stadt gegeben. Umweltdezernentin Marlies Bredehorst sagte am Sonntag, die beauftragten Firmen hätten an der Baustelle Waidmarkt seit vergangenem September 15 statt der genehmigten vier Brunnen gebaut. Zudem sei die pro Stunde genehmigte Wasserumschlagsmenge überschritten worden.

Medienberichten zufolge wussten die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und die Baufirmen seit längerem von ernsten Problemen bei der Grundwasser-Ableitung an der Baustelle. Unmittelbar vor dem Einsturz des Stadtarchivs soll es an der U-Bahn-Baustelle dann einen massiven Wassereinbruch gegeben haben.

Beim Einsturz des Archivs und anliegender Gebäude wurden vor knapp zwei Wochen zwei Menschen getötet und Archivalien im Wert von mehreren Millionen Euro zerstört oder beschädigt.

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