„El Chapo“
Anwälte wollen Auslieferung von Drogenboss stoppen

Gegen Joaquín „El Chapo“ Guzmán liegen mehrere Auslieferungsanträge aus den USA vor. Im März wollte der Drogenboss seine Auslieferung noch beschleunigen. Nun hat sich seine Meinung offenbar geändert.

Mexiko-StadtDie Anwälte des mexikanischen Drogenhändlers Joaquín „El Chapo“ Guzmán wollen die Auslieferung ihres Mandanten in die Vereinigten Staaten um jeden Preis verhindern. Wenn nötig werde er bis vor den Obersten Gerichtshof ziehen, sagte der Anwalt José Refugio Rodríguez am Mittwoch im Radiosender Fórmula. Im März wollte „El Chapo“ noch mit den US-Behörden verhandeln und seine Auslieferung beschleunigen, weil er in der mexikanischen Haft misshandelt werde.

Gegen den Chef des Sinaloa-Kartells liegen mehrere Auslieferungsanträge aus den USA vor. Dort wird ihm unter anderem Mord, Drogenhandel, Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie Geldwäsche vorgeworfen. In den kommenden Tagen werden zwei mexikanische Richter ihre Empfehlungen abgeben, ob das Verfahren fortgeführt werden sollte. Auf Basis der juristischen Gutachten entscheidet dann das Außenministerium über Guzmáns Auslieferung. Seine Anwälte können noch eine Reihe von Rechtsmitteln gegen den Beschluss einlegen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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