Elf Tage nach Unglück: Zugverkehr auf Unfallstrecke von Bad Aibling wieder aufgenommen

Elf Tage nach Unglück
Zugverkehr auf Unfallstrecke von Bad Aibling wieder aufgenommen

Elf Tage nach dem schweren Zugunglück von Bad Aibling ist auf der Unfallstrecke der Zugverkehr wieder aufgenommen worden. Pünktlich um 6.37 Uhr verließ der erste Meridian den Bahnhof in Holzkirchen.

BerlinElf Tage nach dem schweren Zugunglück von Bad Aibling ist auf der Unfallstrecke der Zugverkehr wieder aufgenommen worden. „Die Betriebsaufnahme ist erfolgt“, hieß es am Samstag vom Betreiber, der Bayerischen Oberlandbahn. Seit 06.00 Uhr am Morgen führen die Züge wieder planmäßig. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte, dass die Strecke „netztechnisch freigegeben wurde“.

Bei dem schweren Unglück auf der eingleisigen Strecke waren am 9. Februar zwei Regionalzüge der Bayerischen Oberlandbahn frontal zusammengeprallt. Elf Menschen kamen ums Leben, 24 Menschen wurden schwer und 61 Menschen leicht verletzt. Das Unglück ist nach Überzeugung der Ermittler auf menschliches Versagen zurückzuführen. Gegen den Fahrdienstleiter wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) als Betreiber der Bahnlinie, Bernd Rosenbusch, sagte, das Unternehmen befinde sich noch immer in der Trauerphase. „Wir haben vier Mitarbeiter und sieben Reisende verloren.“ Andererseits wollten die Lokführer ihre Züge wieder fahren. Ein Fahrgast meinte, er sei „mit einem mulmigen Gefühl“ in den Zug eingestiegen, ein anderer sagte, er fühle sich wie immer

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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