Eltern können Fehlkonto ihrer Kinder per Internet überwachen
Turiner Schule führt Stechuhren ein

Die Bemühungen um bessere schulische Leistungen treiben in Italien seltsame Blüten: Eine Schule in Turin hat Stechuhren eingeführt, um ihre Schüler besser kontrollieren zu können.

HB TURIN. Da das alte System mit Entschuldigungsschreiben und Eintrag ins Klassenbuch zu zeitaufwendig geworden sei, hätte Vizedirektor Mauro Ferilli die elektronische Zeiterfassung mit Zentral-Computer installiert, berichtet die italienische Zeitung „La Repubblica“ am Dienstag. Die Eltern könnten sogar vom heimischen Computer aus per Internet das Fehlkonto ihrer Sprösslinge überwachen.

„Wir verfolgen mit der neuen Methode ein zweifaches Ziel: Zum einen wollen wir die bürokratische Last für unsere Angestellten erleichtern, zum anderen können wir die Schüler so sehr viel effektiver kontrollieren“, sagte Ferilli. Wer zu spät kommt, erhält einen Computer-Ausdruck, der ins Klassenbuch geheftet wird.

Die Schüler sind von der Initiative nicht begeistert. Sie fühlen sich übermäßig überwacht und müssen neuerdings vor dem Eintritt in die Schule an der Stechuhr Schlange stehen.

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