Entscheidung über Politikarriere aber noch nicht gefallen
Schwarzenegger will in Kalifornien aufräumen

Der Schauspieler Arnold Schwarzenegger spricht immer offener über eine mögliche Karriere als Politiker im US-Bundesstaat Kalifornien.

Reuters BERLIN. „Es ist ein Albtraum mitanzusehen, wie unser schönes Kalifornien den Bach runtergeht. Es gibt hier eine unglaubliche Misswirtschaft, nichts geht voran. Jetzt ist Leadership gefragt - und da kann ich das ABC. (...) Ich kann führen und werde für Ordnung sorgen“, sagte Schwarzenegger der Zeitschrift „Stern“ in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview.

Zugleich sagte der gebürtige Österreicher, dass eine endgültige Entscheidung über eine Kandidatur für den Posten des Gouverneurs von Kalifornien noch nicht gefallen sei: „Die Frage für mich ist jetzt: Showbusiness oder Politik? Denn bevor ich kandidiere, müsste ich offiziell meinen Abschied vom Film erklären.“ Sollte er zum Gouverneur gewählt werden, würde Schwarzenegger nach eigenen Angaben die Waffengesetze ändern, um den Verkauf von Waffen einzuschränken. „Welcher vernünftige Mensch braucht eine Pumpgun?“, sagte der Action-Held, dessen neuester Film „Terminator 3“ Ende Juli in die deutschen Kinos kommt. Die Todesstrafe würde er dagegen beibehalten, sagte Schwarzenegger.

Für „Terminator 3“ hat der 55-jährige Schauspieler nach eigenen Angaben eine Gage von 30 Millionen Dollar und damit mehr als jeder andere Schauspieler vor ihm bekommen. Hinzu käme eine Gewinnbeteiligung, sagte Schwarzenegger. Die Fortsetzung des Actiondramas über einen Robotermenschen erscheint zwölf Jahre nach dem zweiten Teil.

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