Epizentrum lag 14 Kilometer unter dem Meer
41 Verletzte nach Erdbeben in Japan

Bei einem Erdbeben in Japan sind am Mittwochmorgen mindestens 41 Menschen verletzt worden, 5 von ihnen schwer.

HB TOKIO. Das Beben der Stärke 5,8 erschütterte die südwestliche Präfektur Fukuoka und Umgebung, wie das Meteorologische Amt mitteilte. Auf der Insel Genkai vor der Küste Fukuokas gab es mehrere Erdrutsche.

Viele Bewohner hatten die Insel jedoch schon vor einem Monat verlassen, als das Gebiet von einem Beben der Stärke 7,0 erschüttert worden war. Dabei war ein Mensch getötet worden, bis zu 700 wurden verletzt.

Die Erschütterung vom Mittwoch sei ein Nachbeben dieses Bebens, hieß es. Das Epizentrum habe etwa 14 Kilometer unter dem Japanischen Meer vor der Küste Fukuokas gelegen. Eine Tsunami-Flutwellenwarnung wurde nicht herausgegeben. 36 Gebäude und einige Straßen wurden nach Polizeiangaben beschädigt. Rund 220 000 Haushalte hatten unmittelbar nach dem Beben etwa 40 Minuten lang keinen Strom.

Japan gehört zu den am stärksten von Erdbeben bedrohten Gebieten der Welt und hat ein nahezu lückenloses Mess- und Vorwarnsystem für Beben und Flutwellen.

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