Erdbeben auf Bali und in Mexiko

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Erdbeben auf Bali und in Mexiko

Auf der indonesischen Insel wurde mindestens ein Mensch getötet. In Mexiko soll es keine Opfer gegeben haben.

HB BALI/MEXIKO-STADT. Bei dem Beben auf auf den indonesischen Nachbar-Inseln Bali und Lombok sind am Freitag mindestens ein Mensch getötet und neun weitere verletzt worden. Nach offiziellen Angaben lag das Zentrum des Erdstoßes, der eine Stärke von 6,1 auf der Richterskala erreichte, vor der Küste der bei Touristen beliebten Insel Bali. Auch in Mexiko bebte die Erde. Nach Angaben der Behörden gab es jedoch keine Berichte über Opfer oder größere Schäden.

Touristen und Bewohner auf Bali wurden am frühen Morgen um 05.00 Uhr im Schlaf von dem fünf Sekunden dauernden Beben überrascht. „Mein erster Gedanke war: eine Bombe“, sagte ein Urlauber aus Singapur. Im Oktober 2002 waren bei zwei Bombenanschlägen auf Bali 202 Menschen getötet worden, unter ihnen viele Urlauber aus dem Westen.

Nach Angaben örtlicher Behörden wurden einige Häuser bei dem Beben schwer beschädigt. Ein Mensch sei auf Lombok getötet worden. Einem Rundfunkbericht zufolge soll der ältere Mann an einem Schock gestorben sein. In der Stadt Karangasem, rund 50 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Balis, Benpasar, wurden mindestens neun Menschen verletzt. Sie hätten vor allem Knochenbrüche erlitten, teilten die Behörden mit. Im Dezember 1992 waren auf der östlich von Bali gelegenen Insel Flores rund 2200 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 ums Leben gekommen.

Ein starkes Erdbeben vor der mexikanischen Pazifik-Küste versetzte am Donnerstag auch die Bewohner von Mexiko-Stadt in Schrecken. Das Land blieb aber offenbar von größeren Schäden verschont. Das Beben der Stärke 6,3 erschütterte dem Seismologischen Dienst Mexikos zufolge die Region gegen halb sechs Uhr abends. Sein Epizentrum lag etwa 100 Kilometer vor der Westküste auf Höhe eines Fischerdorfes bei dem Badeort Acapulco, rund 400 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt. Zahlreiche Bewohner Mexiko-Stadt verließen Häuser und Bürogebäude und rannten auf die Straßen, besonders auf dem Prachtboulevard Reforma. 1985 waren bei einem starken Beben in Mexiko-Stadt mindestens 10 000 Menschen ums Leben gekommen.

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