Erdbeben in El Salvador
Dauerregen richtet riesige Schäden in Mittelamerika an

Sintflutartige Regenfälle mit gigantischen Wassermassen haben riesige Schäden in Südmexiko und Mittelamerika angerichtet. Mehrere Millionen Menschen sind nach einer Woche Dauerregen infolge des Tropensturms „Stan“ von den Schäden der Flut betroffen. Die Zahl der Toten stieg von Stunde zu Stunde und lag am Samstag bei über 600.

HB MEXIKO-STADT/SAN SALVADOR. Hunderte Menschen gelten als vermisst. El Salvador und Teile Guatemalas wurden am Freitag zudem von einem Erdbeben erschüttert. Die Oktober-Sintflut ist mittlerweise zur größten Katastrophe in der jüngsten Geschichte Guatemalas geworden. Dort sind nach jüngsten Berichten insgesamt 508 Menschen zu Tode gekommen, mindestens 337 sind verschollen. Darunter seien viele Kinder, teilten die Behörden am Samstag in Guatemala-Stadt mit, nachdem die Rettungskräfte zu 40 bis dahin nicht erreichbaren Dörfern vorgedrungen waren.



Das von Überschwemmungen und einem Vulkanausbruch heimgesuchte El Salvador wurde am Freitag zusätzlich von einem starken Erdbeben erschüttert. Es ereignete sich gegen 18.40 Uhr MESZ und löste in der Bevölkerung Panik aus. Das Beben von der Stärke 6,2 sei im ganzen Land und im Süden von Guatemala spürbar gewesen, teilte das nationale Institut für Erdforschung mit. Das Epizentrum befand sich in der westlichen Provinz Ahuachapan an der Pazifikküste.

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