Erdbeben in Indonesien
Panik nach Erdbeben - noch keine Tsunami-Entwarnung

Ein schweres Erdbeben erschütterte die Westküste Indonesiens. Unter der Bevölkerung Sumatras breitete sich Panik aus. Mindestens drei Verletzte und zahlreiche Schäden wurden gemeldet. Thailand gibt für die Touristeninsel Phuket und fünf weitere nahegelegene Provinzeneine Tsunami-Warnungen aus

HB JAKARTA. Ein schweres Erdbeben hat im Westen Indonesiens Panik ausgelöst. Der Erdstoß vor der Insel Sumatra hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte die Stärke 7,6. Mindestens drei Menschen wurden verletzt, zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik gab vorübergehend eine Tsunami-Warnung heraus, ebenso wie die örtlichen Behörden und der Wetterdienst in Japan. Das Epizentrum des Bebens lag den US-Angaben zufolge unter der Sumatra vorgelagerten Insel Simeulue, 30 Kilometer unter dem Meeresboden

Der Erdstoß war Augenzeugen zufolge in weiten Teilen Sumatras zu spüren. Viele flüchteten aus ihren Häusern. „Alles hat mehr als eine Minute lang heftig gebebt, und ich bin mit den anderen gerannt. Ich habe Leute in Panik schreien hören“, sagte ein Einwohner in Aceh.

Die Region wurde durch mehrere Nachbeben erschüttert. Aceh, rund 1800 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Jakarta, war bei dem verheerenden Tsunami vor gut drei Jahren verwüstet worden. Dort kamen mehr als 170 000 Menschen ums Leben.

Inzwischen hat das thailändische Katastrophenschutzzentrum eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Betroffen seien die Touristeninsel Phuket und fünf weitere nahegelegene Provinzen. Wegen einer möglichen Flutwelle sei die Bevölkerung vorsorglich in Alarmbereitschaft versetzt worden.

Auch im Süden Griechenlands bebte am frühen Morgen die Erde mit einer Stärke von 5,4, wie die Behörden mitteilten. Berichte über Verletzte oder Schäden gibt nicht.

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