Erdbeben in Japan
Tokios Hochhäuser kamen ins Schwanken

Japan kommt nicht zur Ruhe. Nach der Atomkatastrophe halten schwere Überschwemmungen und Schlammlawinen das Land in Atem. 300.000 Menschen sind auf der Flucht.Und nun kommt ein Erdbeben im Nordosten des Landes dazu.
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TokioDie japanische Präfektur Fukushima ist ein weiteres Mal von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Beben der Stärke 6,4 ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit), teilten japanische und US-Seismologen mit. Das Zentrum des Bebens habe 100 Kilometer südsüdöstlich der Stadt Fukushima in einer Tiefe von etwa 40 Kilometern gelegen.

Sieben Menschen seien verletzt worden. Das Atomkraftwerk Fukushima sei nicht weiter beschädigt worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Auch ein Tsunami wurde nicht befürchtet. In der Hauptstadt Tokio schwankten Hochhäuser.
Zuvor war durch ein schweres Unwetter und dadurch ausgelöste Überschwemmungen in Japan mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Mindestens fünf weitere Menschen wurden in der zentraljapanischen Region Niigata sowie in der Präfektur Fukushima noch vermisst, wie die japanischen Behörden am Samstag mitteilten. Bis zum Samstagmorgen wurden in den betroffenen Regionen knapp 300.000 Japaner aufgefordert, zur Sicherheit ihre Häuser zu verlassen. Die nationale Wetterbehörde rief weiterhin zur erhöhten Wachsamkeit auf und warnte vor anhaltenden Regenfällen und dadurch ausgelöste Überschwemmungen und Schlammlawinen.

Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder aus Niigata, wo der Fluss Shinano über die Ufer trat und Brücken mit sich fortriss. Bäume und Telefonmasten knickten um, die Stadt Kamo wurde überflutet. In Tokamachi bestätigten die Behörden ein erstes Todesopfer, eine 67-jährige Frau, deren Auto in einen Fluss gestürzt war. In der Region wurden zudem mindestens vier Menschen vermisst, in Fukushima verschwand ein Mann. Das Gebiet war erst im März von einem Erdbeben und einem anschließenden verheerenden Tsunami verwüstet worden. Die schweren Regenfälle in Japan halten seit Mittwoch an.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Ganz ehrlich:

    Ich würde noch nichtmal einen Wochenendausflug nach Japan machen.

    Aber das gleiche gilt auch für die USA, Somalia, den Jemen u.a.

  • Der Tod von knapp 25.000 Menschen, die Obdachlosigkeit von noch vielen mehr, die Ausradierung ganzer Städte und Dörfer, die Zerstörung der Infrastruktur ist aber in Deutschlands Medien unverhätlnismäßig von der Kernschmelze und dem "SUPER-GAU!!!1elf" verdrängt worden. Natürlich spielt das Unglück in Fukushima Daiichi auch in Japans Medien eine Rolle, doch dort ist die Berichterstattung angemessen und aufklärend, und nicht gründdurchtränkt wie hier in Deutschland. Es ist immer noch eine Schande für dieses Land, und es wird sich nicht so schnell davon erholen, wie hier Bericht erstattet wurde und wie vor allem die Deutschen aus Japan alle abgehauen sind. "フライ人, flyjin, Neologismus aus "engl. fly und jap. gaijin (Ausländer)" sagt wohl alles, oder?

  • Wenn die Japaner tatsächlich ihr atomares Problem ignorieren sollte, dann sind sie ganz einfach minderintelligent. Ich war schon immer gegen Atomkraft und nach einigen Jahrzehnten muss ich leider feststellen, dass ich von Anfang an richtig lag.

    Es wird immer Idioten geben, die für ihren kranken Lebenswandel die Menschheit bedrohen und den gesamten Planeten beschädigen. In der Fachsprache nennt man sie Psychopathen. Diese Irren muss man überall bekämpfen, auch hier im Kommentarbereich.

    Danke für die Aufmerksamkeit!

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