Erdbeben kommen in Iran häufiger vor
Nordiran von schwerem Erdbeben erschüttert

Fünf Monate nach der Erdbebenkatastrophe in Südiran sind bei einem schweren Beben im Norden des Landes am Freitag mindestens 20 Menschen getötet und weitere verletzt worden.

HB TEHERAN. Unter Berufung auf den Roten Halbmond berichtete die studentische Nachrichtenagentur ISNA von mindestens 20 Todesopfern in der Stadt Nur (Region Masandaran). Der Nachrichtenagentur IRNA zufolge kamen fünf Menschen in den Regionen Masandaran und Sari am Kaspischen Meer nordöstlich der Hauptstadt Teheran ums Leben.

Zahlreiche öffentliche und private Gebäude seien in der Unglücksregion beschädigt worden. Nach Angaben des iranischen Innenministeriums seien auch in dem Ort Gaserchan in der Region Kaswin nordwestlich Teherans zwei Menschen getötet und mehrere Häuser in Mitleidenschaft gezogen worden.

Nach Angaben von Seismologen der Universität Teheran hatte das Beben mit dem Epizentrum in Masandaran am Freitagnachmittag die Stärke 5,5 auf der Richterskala. Das Nationale Erdbeben- Informationszentrum NEIC der USA ermittelte die Stärke 6,2.

In der Hauptstadt Teheran, in der Stadt Sari und in den weiteren Städten und Orten der betroffenen Regionen rannten Menschen in Panik auf die Straßen. Gruppen von Helfern wurden unmittelbar nach dem Beben in mehrere Provinzen entsandt. Die Behörden hatten zunächst keinen Überblick, welche der betroffenen Regionen im Norden des Erdbeben gefährdeten Landes am stärksten betroffen waren.

Seite 1:

Nordiran von schwerem Erdbeben erschüttert

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%